Beni Huggel
Shownotes
Fussball-Experte Benjamin Huggel spielte einst Bass in einer Punk-Band, schmiss das Gymnasium, absolvierte eine Berufslehre als Gärtner und unterschrieb seinen ersten Profi-Vertrag im «hohen» Alter von 21 Jahren. Als flammender Pearl Jam- und Metallica-Fan war er der Aussenseiter in der Kabine der Schweizer Nationalmannschaft und des FC Basel. Im Gespräch mit Dominic Dillier erzählt Beni Huggel Geschichten aus dem Soundtrack seines Lebens.Transkript anzeigen
00:00:04: Ich bin in einem sehr musikalischen Haushalt aufgewachsen.
00:00:07: Wir haben natürlich einen Weihnachten, immer vier Stimmungen zu tun gesungen mit der Begleitung von Klavier und manchmal noch mit anderen Instrumenten.
00:00:15: Und ich war dann natürlich ca.
00:00:16: so vierzehn-fünfzehn, als Grunge aufgekommen ist.
00:00:19: Die Bassspiele könnte ich schon ein bisschen ... Ja, letztes Mal habe ich mir eine Interview erzählt, dass ich einmal die Bass gespielt habe.
00:00:24: Dann hat mich jemand eine Bass geschenkt.
00:00:25: Also ich habe jetzt wieder eine Bass, momentan nicht mehr keine Verstärkung.
00:00:28: Das Cliff Burton Riff Metallica Orion könnte noch knapp sein.
00:00:37: Jetzt habe ich wieder ein bisschen Maul
00:00:47: vorgenommen.
00:01:26: Das ist jetzt eben das Bass-Riff, was du vorher im Video gesagt hast, wo du noch spielen könntest.
00:01:31: Benihuckel!
00:01:32: Und ich muss vielleicht noch schnell erzählen wie es überhaupt zu dem ... Warum ich mit diesem Song anfange und warum du den auch erwähnt hast... Ich kann mal im Rock Special auf SRF drei.
00:01:44: Der Song spielt und du hast mir ein SMS geschrieben, direkt in die Sendung.
00:01:48: Ich glaube ich habe das sogar noch irgendwo ein SMS.
00:01:53: Du hast geschrieben hey doi alles gut?
00:01:57: Ich fühle mich zurück versetzt in meinen Jugend.
00:01:59: Danke für Orion.
00:02:00: Hühnerhautfeeling bei diesem Bass-Riffen.
00:02:03: Dann dachte ich Benny Huckel, das ist wirklich ... Ein Musiklober...
00:02:07: Aber ich bin selber eingeladen!
00:02:10: Das ist wirklich ein Musiklover, das muss ich mal machen.
00:02:15: Du bist nicht der Null Acht Fünfzehn-Fußballer, du beschäftigst dich wirklich mit Musik.
00:02:21: Stimmt oder?
00:02:22: Ja, stimmt!
00:02:23: Also jetzt heute... Es ist nicht so, dass ich die ganze Zeit den ganzen Tag noch da anschaue, aber es ist etwas, was für mich wichtig ist.
00:02:30: Ich lasse sehr gerne Musik und es hilft mir auch zum Beispiel, meine Stimmung zu ändern.
00:02:35: Wenn ich aufgebrochen bin, kann ich mich runterbringen und umgekehrt.
00:02:39: Das hat mir schon immer geholfen vor der Match-Schauung.
00:02:42: Da war es sehr aufgerutscht.
00:02:44: Aber nein, das ist etwas, was mir wichtig ist ... Es würde etwas fallen, wenn's nicht hart
00:02:50: ist.
00:02:51: Du hast geschrieben, dass ein Flaschbecken meine Jugend ist.
00:02:55: Jetzt möchte ich weiter zurückgehen in deine Kindheit.
00:03:01: Ich glaube, wir lassen ihn einfach
00:03:02: mal an.
00:03:12: Welcher Film könnte?
00:03:19: Wie
00:03:21: viel ist die Heimat, wenn du das hörst?
00:03:24: Mein Vater hat ein Pianos gespielt und hat dann oft geübt.
00:03:29: Und wir haben das mühse dürfen anlosen.
00:03:33: Nein aber er hatte es wirklich im Griff.
00:03:35: Er spielte viele Bach oder Schaubärde oder Schumann.
00:03:41: Und so Pianoklänge sind mir natürlich sehr geläufig.
00:03:45: Es hatten auch heisse die beiden Buben, Benny und die Brüder.
00:03:49: Der Fitli,
00:03:50: der heute hier ist.
00:03:54: Die spielt ein klassisches Instrument.
00:03:57: Bei dir war es Cello, warum Cello?
00:04:02: Bei den Jugendmusik-Schulen, die wir gesehen haben, gaben sie so Instrumente vorstellungsübergreifend.
00:04:08: Jugendmusikschule Münchenstein und dann hatten sie jemanden, der Schlagzeug vorgestellt hat oder einen elektrischen Gitarren.
00:04:15: Das ist das, was mich am meisten interessiert hat.
00:04:17: Aber mein Bruder hat sich immer über das Auswasvergrönten noch nie geredet.
00:04:22: Er spielte Trombeten, die ich auch cool gefunden habe.
00:04:25: und weil er das gespielt hat, kann ich heute einen Ton aus einer Trompete rausbringen.
00:04:29: Ich habe gemerkt, es war gewünscht, dass ich etwas Klassisches spiele.
00:04:35: Und dann habe ich das Cello schon cool gefunden ... Und es gibt auch diese finnische Band Apokalyptica, die mit Cello Metallica-Songs ... Das
00:04:42: habe ich aber nicht gewusst.
00:04:44: Aber vielleicht irgendwie unbewusst.
00:04:47: Deine Mutter ist ja in einem kleinen Chor gewesen und hat Matteos Passione gesungen am Sonntag.
00:04:54: Basler Gesangverein?
00:04:55: Damit
00:04:55: man korrekt
00:04:56: sei!
00:04:57: Hat er das gefallen?
00:04:58: Da hätte es gut zu schauen.
00:05:00: Es ist
00:05:00: natürlich so eine Matteos-Passion geht vier Stunden und sie hat uns nur eine Hälfte zutraut.
00:05:06: Klar, was ich gemacht habe.
00:05:08: Aber so im Münster und dass das eine Matthäus-Passion mit diesem Raum loslässt... Das ist natürlich schon ein sehr spezielles Erlebnis und das hat mich auch geprägt.
00:05:17: Und das klingt für mich jetzt etwas ernst?
00:05:20: Einfach Bachschumann am Sonntagmorgen zu Mami in der Kile...
00:05:25: Die lacht.
00:05:26: gelacht haben wir selten,
00:05:27: ja?
00:05:28: Ja!
00:05:28: Wir haben gerade ein Beispiel.
00:05:31: Die lachten haben wir selber.
00:05:35: Fidli kennst du
00:05:37: es noch?
00:05:43: Das ist nicht immer nur ein Sohn hergegangen bis Huckel zu Hause.
00:05:48: Das
00:05:48: ist Trio-Eugster, muss man vielleicht noch schnell sagen?
00:05:50: Genau, weil mein Bruder und ich zu dieser Zeit, das wird so Andy Achtzger gewesen sein.
00:05:56: Ich sage mal, es hat im Schweizer Fernsehsendungen vom Trio Eugster eingebitten.
00:06:01: Einsteigen, bitte steigen!
00:06:04: Das mag ich mich auch nicht ganz weit erinnern.
00:06:08: Und dann haben wir irgendwie so eine Kassette von diesem Drio-Eugster und...
00:06:13: Ich weiss doch noch einen schnellen Moment.
00:06:15: Oh nein?
00:06:24: Es klingt ja ziemlich zürich-deutsch.
00:06:26: So der Anti-Zürireflex.
00:06:28: Der hat es nicht gegeben bis Huckels daheim.
00:06:30: Ehm
00:06:31: ist ein Waldorf in Basel.
00:06:34: Was ist mir ein Weltoffen, verstehst du?
00:06:36: Nein, das gab es noch nicht.
00:06:38: Vor allem ... Ich weiss nicht, dass es gegen mich kein Thema war.
00:06:42: Wie gut meine Eltern das gefunden haben mit dem Drierer Äußer.
00:06:46: Es kam nicht aus der Platte-Sammlung von den Eltern, sondern einfach im Fernsehen.
00:06:49: Wir haben
00:06:51: die Kassetten irgendwie ... Wir hatten gerade eine Rohstoffkassette.
00:06:54: Das weiß ich noch.
00:06:57: Was hattest du sonst noch in der Sammlung von den Eltern?
00:07:03: Mein Vater
00:07:03: hat natürlich eher ein Zwei im Radio gelost.
00:07:05: Ja, aber doch die Klassische.
00:07:07: Das hat mich ja selten noch nicht können aufnehmen oder nicht wollen!
00:07:13: Also jetzt lassen wir mal was diese Buben dann so etwas gelost
00:07:34: haben... Schlimm ist ja der Text immer noch.
00:07:56: Also so schlecht ist er, das nicht!
00:07:58: Du musst ihn jetzt ein bisschen runter, aber das ist eigentlich eine ziemliche Wissung.
00:08:01: Das ist wirklich gut.
00:08:03: Erste allgemeine Verunsicherung.
00:08:05: Genau also... Top Comedy
00:08:07: Sound oder?
00:08:08: Top Comedy sound und ich weiss... Ich weiss nicht mehr, wer uns das nahe brachte.
00:08:16: Aber wir hatten die Platten in Geld oder Leben.
00:08:20: Wir haben das Lustig von den Texten verstanden.
00:08:26: Die Texte sind gut für dich?
00:08:27: Ja, die
00:08:27: Texte
00:08:28: waren lustig und es hatte auch einer bei dieser Band, der eine ganze Megadie für Stimmen hatte.
00:08:34: Und da hat er dann bei gewissen Songs vorgekommen ... Küssti Hand Herr Kehrkarmeister Ich habe nicht so einen Diefel gesehen... Aber es war recht lustig.
00:08:41: Uns hat das gefallen!
00:08:45: Ich sage das jetzt auch, weil es im Keller schon so richtige Leichen hat in deiner Kindheit, in der musikalischen Vergangenheit.
00:09:09: Hast du das vielleicht noch zu kommentieren?
00:09:11: Was ist das?
00:09:11: Also der Sound ist optisch besser
00:09:13: als akustisch.
00:09:18: Sabrina,
00:09:19: oder?
00:09:20: Genau, Samantha Fox und Sabrina sind natürlich hier.
00:09:23: Wir sind ja auf dem Bravo sozialisiert
00:09:25: worden quasi.
00:09:26: So ein feuchte Bubeträum.
00:09:27: Das war glaube ich noch vorfeucht.
00:09:32: Also, man kann vielleicht sagen... Zum Glück hat es dich dann relativ schnell zu der Plattensammlung von deinem grossen Bruder gezogen.
00:09:44: Ja!
00:09:45: Dann haben wir viele Wege aufgemacht.
00:09:51: Du hast alles gelesen?
00:09:53: Du hast
00:09:54: mir den aufgeschrieben ab drei Minuten zehn.
00:10:00: Police!
00:10:28: Da bin ich mir verzählt und geschrieben Dass die Blattesammlung deines grösseren Brüdern diese ersten drei Zähne einen enormen Impact auf dich hatten.
00:10:38: Also ein wahnsinnig grosser Einfluss, erzähl uns etwas von diesem.
00:10:42: Mein Bruder Fidli war früher in der Jungmacht als ich und hatte schon früher Kontakt mit den Eltern.
00:10:51: Und sie haben natürlich dann so ... Da kam Musik an, bei denen die Grossen los waren oder?
00:10:57: Ehe nicht mehr so ehofer und so!
00:11:00: und dort ist eigentlich frühestens auch der CD-Play aufgeholt.
00:11:04: Und so die erste Drehzehde, ich weiss gar nicht von wo du dich gehst, hast du eine mitgeleitet?
00:11:12: Nein, weil das meint... nein!
00:11:13: Und eben einer war es, der Polizist, Der Greatest Hits, die finde ich nicht mehr auf Apple Music.
00:11:18: Ich frage mich nicht warum.
00:11:20: Dann eine von Toto, Pass to Presented in Kaisen und Marillion Seasons End.
00:11:26: Und diese drei ZDs, das weiss ich noch nicht, sind die ersten drei Zd's, wo der Fitli nach Hause gebracht hat.
00:11:32: Ich habe mich dann voll auf das gestürzt und er hat ihm gesagt, jetzt ist es hier nicht schlecht meins.
00:11:37: Aber ich verstehe es.
00:11:42: Ja, du hast gerade
00:11:43: Toto
00:11:43: erwähnt?
00:11:46: Funktioniere leider live nicht so gut!
00:11:48: Ich habe ihn mal live gesehen, war ein bisschen enttäuscht.
00:11:51: Was denn?
00:11:54: Zons finde
00:11:54: ich super, toll arrangiert und super live.
00:11:57: Gegen sie sehen wir nicht
00:11:58: selbst!
00:12:05: Es war Zeit von diesen Bombast-Bands.
00:12:09: Pink Floyd ist auch auf der Liste, Marilyn ist vorher erwähnt und die Studio Cracks ... Ich glaube, ich höre im Hintergrund auch schon langsam, dass du dich dann eben auch für die Bassgitarren interessierst.
00:12:21: Du hast vorhin gesagt, Police mit dem Sting am Bass und der Toto-Bassist ist doch auch so eine Studio Crack.
00:12:27: Also war das der Anfang deiner ... von deiner Zeit, in der du auch Bass anfing zu spielen?
00:12:34: E-Bass.
00:12:35: Ja also... Da ist mein Bruder eigentlich auch die Schuld, dass ich einen Bass hervorspiele.
00:12:38: Also es ist natürlich vom Schäler zum Bass machte quasi Sinn.
00:12:43: Vier Seiten, zwar ein bisschen anders gestimmt aber trotzdem und etwas tief, Passschlüssel und so.
00:12:48: Nein, das ist sicher so, dass der Fidli dann ein Jahr älter ist als ich.
00:12:53: und auch nachher für seine Schulabschluss haben sie eine Band zusammengestellt und habe aber keinen Passisten gehabt.
00:13:00: Und so bin ich als Jüngerin.
00:13:02: Bei uns war es fünf Jahre primar, vier Jahre Oberstufe, das heisst Sackpäge etc... Und dann ist es in den Viertigen und ich bin der drittige und habe einen Abschlussbänder für mich spielen.
00:13:13: Ich lag gut da.
00:13:14: Also
00:13:15: der Grossbruder hat gesagt, ein Bassist gefilmt mir keine.
00:13:18: Genau!
00:13:19: Du machst Spaß.
00:13:20: Genau,
00:13:20: genau.
00:13:22: So bin ich zum Bassspielen gekommen, was haben wir gespielt?
00:13:26: Verdammt lange her,
00:13:27: gell?!
00:13:29: TNT, genau TNT und verdammt lang her.
00:13:32: Das sind so die zwei, äh...
00:13:33: Sonst?
00:13:58: Also Papp, verdammт lang her hat dann auch grossen Impact KFT oder auf die Brüder vor
00:14:05: allem, oder?
00:14:06: Ja also der Feedlight war wirklich halt.
00:14:07: das Riff müssen wir ziemlich üben.
00:14:11: Es war drei Monate lang immer so im A an.
00:14:14: Als Passist war es deutlich einfacher, wenn ich das heute so höre.
00:14:19: Aber das war natürlich sehr speziell, weil ich durch das Barsch spielte.
00:14:24: Fidl hat dann auch in einer Band gespielt.
00:14:27: Frozen Victim?
00:14:28: Geile Name!
00:14:35: Das hat aber nicht so geklappt mit uns zwei zusammen in der Band.
00:14:39: Aber sie hat ja nachher noch eine andere Band
00:14:41: gehabt.
00:14:42: Genau, ich bin dann transferiert worden.
00:14:45: Töschwo?
00:14:46: Dann
00:14:46: können wir nachher drauf.
00:14:47: Jetzt haben wir viele von deinen Brüdern, die das geredet oder gehört, wie er auf dich gewirkt hat.
00:14:54: Wie hast du ihn gewirbt?
00:14:57: Hat der von dir auch Sachen übernommen?
00:14:59: Ich hatte in der Band, aber die Brüderbande, das hat nicht funktioniert.
00:15:04: Der Bruder, der Ligitarist ist und den kleinen Brüdern, der Bass spielt und so, dann hat sich das aufgelöst – diese Brüden-Banden!
00:15:12: Mein Bruder und ich sind beide Alphatierle.
00:15:15: Wir sind beide sehr ... Das ist ein Stück weit dominant und zielorientiert.
00:15:20: Und das hat von dem her nicht gepasst, weil in der Band, die ich nachher gespielt habe, da hatte ich einen Gitarist und Schlagzeuger und einen Sänger, den ich eigentlich konstant haben musste zusammenführen, obwohl ich die Jüngste gesehen bin.
00:15:32: Und es war bei der anderen Band wie nicht passiert.
00:15:35: Und irgendwie auch vom Sound sehr näher so etwas richtig Toto gemacht.
00:15:40: Der andere Gitariste, mit dem wir im Fidl gespielt hatten, war eine totale Toto-Fang.
00:15:44: Vielleicht immer noch, weiss ich
00:15:45: nicht.
00:15:45: Also eher Rock oder?
00:15:46: Ja genau!
00:15:46: Und
00:15:47: du bist dann eher in richtig Punk gegangen.
00:15:49: Ich kann
00:15:50: es ihnen etwas hören und es ist auch etwas einfacher zu spielen.
00:15:55: Dann sind wir dann eher auf die Punk-Scheine gekommen.
00:15:58: Wir haben jetzt gerade vorher da hinten nur schnell geredet was wollen wir wenn wir Zeppelin, Queen spielen.
00:16:04: Du hast gesagt unbedingt Zeppel.
00:16:09: Aber das
00:16:09: war eher die Musik von deinem Bruder in der Band.
00:16:12: Und du bist dann eher in eine pankigere Schiene gegangen?
00:16:15: Genau, aber Zeppelin habe ich nicht gesehen.
00:16:17: Allein auch sehr cool.
00:16:19: Lass uns doch schnell!
00:16:48: Also Benny hat seine Punkbandgründe durchwohnt geheissen und das muss ich jetzt vielleicht noch schnell sagen.
00:16:54: Ich habe dich etwa drei
00:16:54: Mal gefragt,
00:16:55: gibt es denn da irgendwo Aufnahmen?
00:16:57: Benny hatte das immer irgendwie so ein bisschen überhört... Ich habe keine Aufnahme gefunden, es gibt ihn wie auf YouTube also öffentlich sowieso nicht.
00:17:07: Wo sind die Aufnahmen genau?
00:17:09: Irgendwo hat sicher noch welche, aber ... Ja.
00:17:14: Dann beschreibst du uns doch einfach mal, wie das dann so jemand betönt hätte in dieser Punkbande.
00:17:19: Drei Akkorde für einen Halleluja!
00:17:22: Wir haben quasi mit drei Vierern gehört und haben eine Songs gespielt.
00:17:26: Und am Schluss des Bandes kurz vor dem Sie aufgelöst haben, da waren wir dann ein bisschen ... Experimenteller unterwegs und die Arrangements der Songs waren ein bisschen komplexer, aber vor uns ist einfach Strophen röffnet vielleicht nur in den Bridges dazwischen drei Akkorde.
00:17:41: Und das hat Zeit.
00:17:44: Aber
00:17:45: durch Konzerte gespielt?
00:17:46: Ja
00:17:46: ja genau.
00:17:50: Mit der Laafbox zusammen habe ich noch nie ... Genau, wir haben in der Lafbox den Vortritt gelassen quasi!
00:17:56: Ja, das
00:17:57: kann man jetzt mal sagen.
00:17:58: Kann ich mir noch
00:17:59: einmal sagen,
00:18:00: wie es so ist?
00:18:00: Es war so, dass es einen Talentebewerb gab und eine Sprungbrettkeis im Sommer war.
00:18:04: Kennst du das Sommer?
00:18:06: Super!
00:18:07: Ich habe mal zu
00:18:08: Basel gewohnt, vor zwei Jahren aber lang her.
00:18:12: Und dann ... Die ganze Woche gaben immer drei Bands von oben bis Freitag.
00:18:18: Und wir waren am Freitagen und dann gab es eine Schüre, die bewertet hat und Publikum.
00:18:23: Wir hatten so ein Fan-Base und haben einen Folgen gewonnen.
00:18:28: Aber die Schüre konnte man nicht mit unserem Sound überzeugen.
00:18:32: Dann haben wir uns nicht gewonnen, denn andere Bands haben alles gewonnen in Langlex.
00:18:36: Das ist bis heute noch etwas da drin im Auge, aber sie sind deutlich besser als wir.
00:18:43: In diesem Final, wo es am Samstag war, setzte sich die Laufbox durch gegen diese anderen vier Tagesseige.
00:18:49: Und so und das ist geschehen in der Sprungbreite.
00:18:54: Du weisst alles noch ziemlich genau, du kannst alles nur rekonstruieren, du weisst noch die Jahreszahlen ... Du hast mir vorhin rausgezählt, dass du am ersten Vergleich mit den Songs, die du mir für diese Liste angegessen hast.
00:19:07: Das war euer Sound mit dem Tag.
00:19:09: Was ist das?
00:19:20: Abstürzende Brieftäuben aus Hannover!
00:19:27: Ein Fun-Punkband in Hannover, wo nur zu zweit waren... ein Gitarist und Schlagzeug, der nicht mehr passiv war.
00:19:34: Also ihr seht, es hat immer Leute härter schneller sein müssen.
00:19:42: So Sachen?
00:19:45: Sex-Business
00:20:17: Am Benjamin Huckel seine Punkrockphase, weil die alt bist du nicht
00:20:22: gesehen?
00:20:22: Das war so mit fünfzehn bis achtzehn ... neunzehn.
00:20:28: Was mich hier schon noch interessant ist, deine späteren Teamkollegen beim FC Basel, die haben da schon irgendwie siebenmal in der Woche trainiert.
00:20:37: Und du warst ja einfach ein Punk-Rockkonzert.
00:20:39: Jetzt ist es ja oft so ... Also bei mir war das so, wenn man Fußball spielt und dann kommt auch immer der Ausgang oder eben Rock'n'roll oder so im Weg.
00:20:50: Die Nächte lang durchfeieren, das verdreht sich irgendwie eigentlich normalerweise nicht mit einer Profi Fussball-Karriere bei dir, hat das geklappt?
00:20:59: Du unterstellst mir jetzt, dass ich nach den Langduren geführt habe.
00:21:05: Also ... Ich muss so sagen... Aber umgekehrt spielte ich schon mit sechs gegen erwachsenen Männern, die mich sehr geholfen haben, meine Lehre durchzusetzen.
00:21:16: Im Gegensatz zu vielen Jungen, die bis u.a.
00:21:20: zur geschützten Wärmstadt spielen, gegen Gleichhaltige.
00:21:23: Das war in der zweiten Liga, oder so?
00:21:26: Genau!
00:21:26: sogar noch eine Diätvertrete-Liga, z.B.
00:21:29: das Fünftagstie-Liger.
00:21:31: Das war sicher so ... Fußball ist für mich ... Ich habe gerne Fußball gespielt und immer wieder in der Freizeit.
00:21:38: Vielleicht habe ich auch sieben Mal pro Woche trainiert, einfach nicht angeleitet.
00:21:44: Immer an den Tagen, wo ich keine Training hatte, habe ich meistens mehr Fußball organisiert oder fast immer.
00:21:49: Ich habe schon relativ viele Stunden investiert.
00:21:54: Aber du hast dir zu dieser Zeit ...
00:21:56: Ich kann nicht
00:21:57: mehr sagen, ich darf nur.
00:21:58: Du hast keine Profi-Karriere ausgemalt.
00:22:01: Zu dieser Zeit fangst du dann auch an Leer an?
00:22:04: Bisschen ausgemaltet schon, aber nicht wie ... Ich habe einfach einen Sporgang gemacht.
00:22:08: Ich habe gern mit Gmasse im Sport zu der Zeit.
00:22:11: Das haben wir jetzt komplett weglassen.
00:22:14: Ist so ein bisschen ... In dem Jahr fourenneinzig hat es eine Filmgehe Wideman Canshump.
00:22:21: Man kennt noch.
00:22:22: Genau, und da ist eine Welle auf Europa geschwappt.
00:22:26: Streetball, Basketballdrehe gegen Drehauf-Eich-Aub.
00:22:28: Das habe ich zum Beispiel super gefunden!
00:22:30: Ich hatte auch zweimal an diesem Tournier in der Cousine mitgemacht, Streetball.
00:22:35: Und so... Eben, das ist für mich einfach ... Ich mag Sport.
00:22:38: Ich habe dort sehr viel Snowboarden gemacht.
00:22:41: Und ja, eine polisportive Ausbildung hat das, was heute immer ich sage.
00:22:46: Wir müssen länger Polisportiv machen.
00:22:49: Aber es war schon eher ungewöhnlich zu dieser Zeit.
00:22:51: Wäre es heute noch möglich, so ein Profi-Karriere anzuspielen?
00:22:55: Sag niemals
00:22:56: nie!
00:22:56: Ich sage immer, dass Christian Vars nach der Show wieder auf vierzehn oder fünfzehn bei Zürich rausgeht und hat sich dann auch über einen breiten Sport von den zweitlichen Intrigenalen, Erstlingen bei Ducke, Nazi Bay ist auch ein Nazi-Chor Renato Steffen.
00:23:14: Es gibt immer noch die Spiele ... die nicht ganz das straighte Spitzefußball-Nachwuchsweg machen.
00:23:21: Die gibt es immer noch, aber ...
00:23:24: Ja.
00:23:25: Sag mir jetzt mal, meine Wege wären unmöglich?
00:23:27: Jetzt ist's aus!
00:23:28: Jetzt ist sie aus!
00:23:30: Du hast im Jahrgaard neunzehundertsebene siebenzig.
00:23:32: Wir kommen nachher noch intensiver auf ein Fußball.
00:23:35: Ich möchte noch einen Moment bei dieser Zeit bleiben.
00:23:38: Anfangs neunziger Jahre mit sechzehn.
00:23:40: in siebzehn Jahren kam der Grunge
00:23:43: und er hat dich prägt.
00:23:46: Die auch.
00:24:18: Ich sage immer wieder, es ist das letzte Mal, wo wirklich etwas passiert ist in der Rockmusik.
00:24:23: Sie wäre ja eigentlich nicht mehr so richtig.
00:24:27: Wirklich?
00:24:28: Ja, wie man sagt.
00:24:29: Nirvana, Pearl Jam, The Grunge ... Bei mir war es ein Erweckungserlebnis für dich.
00:24:37: Ja, ich meine ... Nirvana kam aus dem Jahr two-neinzig, oder?
00:24:41: Zwei-neins.
00:24:41: Zwei neunzehn.
00:24:42: Da
00:24:43: bin ich fünfzehn oder fünfzehundert.
00:24:45: Es ist einfach ... Es ist halt so eine ... Ebenso punk hat man gewusst, es gibt so ein bisschen Schad und so.
00:24:51: Und dann ist die Warner-Kunde auch hart, aber das hat einen ganz anderen Hintergrund.
00:24:55: Es kam in Amerika, Westküste und ... Ja also, es hat mich musikalisch angesprochen und so ... Kurt Cobain war irgendwie schlussendlich auch eine faszinierende Figur von Pearl Jam.
00:25:08: Da habe ich nicht so viele gewisse Hintergrundinfos, aber der Sound haben wir einfach sehr gefallen Und es hat mich gerade so mitgenommen, weil es einfach Musik war, die mir gefallen hat.
00:25:18: Es gab auch früher, wo heute ein Stück aufs Zentrum ist, die alte Stückfäberei gegeben.
00:25:24: Da gibt's immer so Grunge-Partys.
00:25:27: Man muss dann sagen, das weiss man heute gar nicht!
00:25:29: Heute kann man alles googlen.
00:25:30: Man kann sich alle Infos holen und früher konnte ich sie aber gar nicht holen, sondern irgendwie müssen sich die Infos zusammen.
00:25:35: Was sind die besten angesiedelsten Bands?
00:25:37: Oder wie kommen wir zu dem?
00:25:42: im Gymnasium umfällt, also der Patrick, der heute auch da ist.
00:25:46: Patrick Winkermann.
00:25:47: Genau, das ist so ein bisschen wie meine Musik... Instanz?
00:25:51: Ja, Instanz ist sehr gut!
00:25:54: Musikinstanz gesehen und dann hat man halt immer so etwas Leutbruch, wo wir die Sachen empfohlen haben und man hat immer gehofft, dass man nichts verpasst.
00:26:01: Das ist ja recht cool.
00:26:03: Und dann war es früher so, oder hat man eine T-Shirt von einer Band?
00:26:07: Das haben wir nicht einfach bestellt.
00:26:08: Du kannst ja Google, du kannst irgendwie ... Shipping cost fifteen dollars und das ist früher nicht anders.
00:26:14: Wie kriegst du Kunst zum T-Shot?
00:26:15: Dann musst du eigentlich mal einen Konzert sein und dann hinten dran die Schwarzhändler abgrasen, wo der T-shirt ... Und wenn er noch mit dem T-SHOT hat, sind sie ewig mit den T-shirts rumgelaufen.
00:26:25: Die werden auch gestohlen gehen.
00:26:26: Du
00:26:30: hast ja vorhin gesagt, Jugenddisko range against the machine... Auflegen.
00:26:37: Das ist ja dann schon auch so ein bisschen, ich bin gegen das System oder so, damit es weniger im politischen Sinn wäre.
00:26:43: Doch doch!
00:26:44: Du kommst aus der ESP-Familie?
00:26:47: Genau.
00:26:48: Alles doof und kapitalistisch.
00:26:49: jetzt bin ich selbst rein.
00:27:05: Lassen wir mal los.
00:27:15: Warum hast du diesen Song ausgewählt?
00:27:18: Ich
00:27:19: find's mega geil, wenn du immer noch ... Weil ich hab's schon geiler produziert, auf den Punkt...
00:27:43: Das sind so die Jugenddisko-Erinnerungen für dich?
00:27:48: Ja auch, also Rage Games Maschine ist natürlich auch in den Grunge-Partys gelaufen überall.
00:27:53: Logisch aber... Ich war die Jungwache mit dem Feedle und dem Patrick.
00:27:57: Und ich war nicht in der gleichen Gruppe wie sie und wir haben dann irgendwann immer gefunden was wir alleine hatten.
00:28:06: Der Kusti!
00:28:08: Dann kam er immer und sagte, ich mache etwas Wander.
00:28:10: Wir haben einen Fresshock gemacht, einfach Chips und Cola und einfach sie.
00:28:19: Irgendwann hatten wir kein Geld mehr von hier.
00:28:22: Und dann sagten wir, wir kommen zu Geld.
00:28:25: Wir gingen in dieser Stunde, also die zwei Stunden am Gruppelstund, auch bei den Leuten gehen und fragen, was wir aktiv machen können für sie?
00:28:32: Wir gingen dann und sagten, können wir sie rasen machen?
00:28:35: Können wir sie Haarrasse aufverschleppen?
00:28:37: Dann gab es natürlich ein paar Leute.
00:28:37: Ja das ist gut, dass sie kommen oder so.
00:28:39: Und haben sie jetzt etwas gegeben.
00:28:40: Man merkte nicht schlecht, vor allem haben wir gemerkt, dass nicht alle das gleiche Nachbarschaft haben.
00:28:44: Gewisse sind damit relativ schrubbelnd zurückgekommen, andere mit nichts.
00:28:47: Wir haben nichts gefunden zum arbeiten, wer weiss vielleicht haben sie nichts gemacht.
00:28:51: Und irgendwann haben wir gesagt, komm, wir organisieren Partys!
00:28:54: Weil es im Jugendhaus alles hat, wenn es eine Party ... Linie, oder wie will ich das sagen?
00:29:01: Auf jeden Fall geht es um Rock-Sankeisen.
00:29:04: Wisse die von
00:29:05: Police.
00:29:06: Genau und damit haben wir gedacht, dass können wir auch.
00:29:09: Und haben auch so eine Fette gemacht, aber gesagt, wir spielen den nächsten noch ein bisschen härteres Sound.
00:29:14: Oder weil sie eher so ein bisschen Aquarius for Hair und so weiss ich so... So dach, oder?
00:29:26: Eine schöne Basslinie!
00:29:29: Das ist eben nur interessant, also ich möchte dich nicht unterbrechen, aber wenn du sagst Aquarius Fuck For Hair Ihr habt eigentlich lieber den Härte im Kopf der Pfand sein wollen spielen, aber wenn ihr das gemerkt habt, dass dann die Tanzfläche leer ist und alle Mädchen davonlaufen, haben wir solche Sachen gespielt.
00:29:48: Ja, um diese Geschichte zu abschliessen, wir haben die Fete OATG genannt.
00:29:56: O-A-T-G?
00:29:57: Ja.
00:29:58: Du kannst dreimal roten was das heisst.
00:30:02: Also nehmt das Niveau eher so weißt du... Nein, kommst nicht drauf.
00:30:09: Ober-Affentitte-Geräte!
00:30:12: Ober-affentitte...
00:30:13: Ja, also Peiligut?
00:30:15: Wir waren Junge, gell?
00:30:15: Also hey Mit fünfzehn, sechzehn dürfen wir so Sachen machen.
00:30:21: Entschuldigung, habe ich sie schockiert?
00:30:22: OATG!
00:30:24: Ich muss Sie mir noch
00:30:28: mal sagen.
00:30:31: Weil,
00:30:32: wie gesagt, ich sage es Ihnen nachher.
00:30:36: Benny hat eben mir auch ... Aber auf diesen Listenen, die er mir geschickt hat, gibt es ganz viele Kategorie.
00:30:42: OATG war nicht dabei, aber es gibt eine Kategorie, in der du Songs beeinflussen durch meine Frau genannt hast.
00:30:52: Ich nehme jetzt mal an, dass sie auch mit dieser Jugenddiskot zu
00:30:55: tun haben.
00:30:58: Genau!
00:30:58: In diesem Jungacht-Umfeld gab es ja auch Blaringe, das waren Mädels und die sind natürlich dann auch in den Fätern gekommen... Ja, das war auch noch cool.
00:31:06: Wir waren ein bisschen eine Jungs-Community, aber auch Mädels Community und dann gab es Sachen, die natürlich zusammenbasiert wurden.
00:31:13: Und so Fäten sind sie zusammenbasierend.
00:31:15: Dann haben wir mitbekommen, was diese Musik cool finde.
00:31:20: Darum habe ich bei der Vorbereitung eine Musik, die ich über meine Frau kennengelernt habe.
00:31:26: Ich habe mich gar nicht besucht.
00:31:33: Ist er da heute?
00:31:34: Ich weiss
00:31:34: nicht, ich habe ihn nix gesehen.
00:31:35: Der Adi von der Lovebox hat sich
00:31:37: auch noch mal angemeldet.
00:31:38: Weiß es
00:31:39: nicht!
00:31:39: Oder ist er hier?
00:31:42: Lovebox?
00:31:58: Gute Song!
00:31:59: Das ist einfach
00:32:02: die Musik deiner Frau, die du dann aber auch gerne bekommen hast.
00:32:07: Genau und was mich natürlich beeinflussen ... In diesem ganzen jungen Pläringumfeld gab es sich auch in den Sommerlagen immer so Lagerdiskos.
00:32:17: Dann haben wir ja richtig durch das immer sozialisiert worden.
00:32:21: Hast du deine Frau schon sehr früh kennengelernt?
00:32:26: Deine sündige Frau?
00:32:27: Wir sind zusammen im Kindergarten.
00:32:30: Das stimmt!
00:32:30: Ja,
00:32:31: sie ist mit meinem Bruder in neun Jahren Schule und ich ... Sie ist heute
00:32:38: nicht da, weil sie ... Wie Nachts Vorbereiten?
00:32:42: Ja,
00:32:43: wie Nachts vor einem Gäste eingeladen.
00:32:44: Lassen wir noch
00:32:48: ein bisschen Musik von deiner Frau, die dir auch gefällt.
00:33:05: Ist das immer so harmonisch oder gibt es denn auch Musik, wo sie überhaupt nicht haben, was ihr gefällt und wo du überhaupt nicht hast, wo ihr
00:33:14: gefaltet?
00:33:15: Es
00:33:18: gibt mehr Musik, die mir und ihr nicht gefallen, als umgekehrt.
00:33:22: Ich kenne Leute, die ins Auto gehen müssen.
00:33:25: Vor allem wenn Kinder um sind ... Man kommt ja auch nichts dazu?
00:33:29: Wie hast du es so, wenn du los ist?
00:33:33: Meistens, wenn ich Zeit habe für mich selber unterwegs und mein Kopf höre oder manchmal schon mal zu Hause, aber wenn ich etwas im Büro anwähne, das nicht gerade die höchste Konzentration braucht.
00:33:43: Es ist immer lustig bei uns, wenn wir einen Ahnen fahren mit dem Auto.
00:33:51: Und dann haben wir jeden verliebt Wünsche.
00:33:53: Ob ich ... Ich habe es mir eben verschärzt, weil meine Familie das nicht machen will.
00:34:01: Weil immer du
00:34:02: bestummelt?
00:34:02: Oder
00:34:03: weil
00:34:03: deine Musik so ...
00:34:04: Sieben Minuten in Iron Maiden Tracks gewählen und so.
00:34:08: Und dann sagen sie immer
00:34:09: dann... Ich kann mich
00:34:11: dort an der Stinktas auf.
00:34:18: Auch Gmos ist
00:34:19: auf deiner Liste, die du mir gegeben hast.
00:34:21: Warum?
00:34:21: Auch wegen deiner Frau oder weil es dir auch?
00:34:24: Mir gefällt's sehr.
00:34:24: Ich finde sie cool.
00:34:25: Aber ich habe heute meine Frau kennengelernt und ein grosser Potent Oxnophan geworden.
00:34:31: Am Anfang warst du in der Jugend etwas hart und dann so ... Potent oxnophan!
00:34:39: Das ist das Los mehr, wenn man halt vielleicht eine Kompromisse macht mit einem Eidchen.
00:34:49: Und dann bist du dann gescheitert worden und hast plötzlich die Magie von Patent Ochsner auch entdeckt.
00:34:57: Jetzt gefällt es mich sehr, ich lasse sehr viel.
00:35:00: Aber
00:35:01: im letzten Frühling war der Bühne Huber von Patents Ochsener auch bei Soundtrack of My Life bei mir in Zürich und wir haben auch über Fussball geredet.
00:35:11: Ja, die Huren Bus sind da!
00:35:14: Ich schlafe, wollen wir schnell reinlassen?
00:35:18: Ich habe die Schnauzefall von den Fussbauern, ich habe die schnauzen Fallen der Unterarmen, die dort von diesen Pussi werden, die immer im Strafraum stürzen.
00:35:27: Oder vom Steffen,
00:35:28: wo
00:35:29: der
00:35:29: andere Schwalbe macht.
00:35:30: Er erklärt auch der Schweizer Bevölkerung, dass das die einzige Option war, was der Stürmer noch hatte.
00:35:37: Und wenn ich nach außen die Männer ansehe oder wenn man mal einen Schwalben macht ... Das ist wirklich ein Drama, das scheint es allgemein aber richtig zu sein.
00:35:46: Ich habe einfach diesen Sport gerne, weil
00:35:47: er viel unverfauster und taffer
00:35:49: ist und nicht so uniform schiessstreckig ist, wenn ich in Italien den Buben am Strand zuschaue, wie sie Schurter stehen, auch bei einem Freistoßherr wie Ronaldo,
00:35:59: wo
00:35:59: alle zusammen Spölchen umgehen.
00:36:01: Und dann krische ich einen Scheissball, der irgendwo in die Gelatterie
00:36:05: fliegt!
00:36:06: Und ein Grenzen sein.
00:36:07: Es ist alles irgendwie so Pussy-Züge, dass ich mir das nicht mehr schaue.
00:36:10: Ich werde wahrscheinlich die Europameisterschaft nicht anschauen
00:36:13: und
00:36:14: wem schon lange nicht.
00:36:15: Wir gehen mich an den Betränken in dieser Zeit.
00:36:17: Das ist eine scheisse
00:36:18: Sportworte.
00:36:18: Vier Wochen lang?
00:36:19: Die Scheisssicherheit von FIFA!
00:36:20: Alles einfach
00:36:22: abkarten durch Blöd.
00:36:24: Das regnet nicht auf.
00:36:25: Regnet nicht... Es war übrigens auch mal eine ISOK-Match.
00:36:27: Darum hat er
00:36:28: gesagt,
00:36:28: es sei legendär.
00:36:30: Das Interview ging noch viral.
00:36:33: Da blühtet dein Herz, wenn du das hörst.
00:36:34: Überhaupt nicht?
00:36:36: Nein, ich finde es lustig.
00:36:38: Aber ich spiele zusammen Isoke und dann haben sie ein paar Isoke an und die sagen ... Ich höre ihr Frisball!
00:36:44: Du wirst unterschreiben, was er da sagt bei ihnen.
00:36:47: Nein, überhaupt nicht.
00:36:49: Gewisse Sachen schon, gewisse Sachen überhaupt nicht... Wir regten natürlich auch auf Neymar, die WM, wenn sich der Kleinstberührung hinlegt wie wenn er's beibringt.
00:36:59: Das sind die, die ich auf dem Feld zusammengeschissen habe Als Gegenspieler, weil ich gesagt habe, du machst schon Angst.
00:37:04: Wir haben das Gefühl, du hast den Bein gebrochen und du hast gar nichts.
00:37:07: Und wenn es nächstes Mal so schräg ist, dann kommen wir nicht.
00:37:09: Wenn du das Bein wirklich gebrocht hast, dann können wir nicht, weil man das Gefühl hat, Simulierspielen.
00:37:13: Weisst du glaube ich was ich meine?
00:37:15: So wie ein mal liegt, also es geht in diese Richtung rein oder?
00:37:18: Aber ich weiss auch, was ich sagen will.
00:37:21: aber wenn ich mit Isoke anrede, sage ich immer siege einmal ehrlich Im Isokey ist die beste Chance zu einen Goal machen wenn der Gegner ein Spieler weniger ist.
00:37:32: Das heisst, wenn er einen Struf bekommt.
00:37:34: Jetzt sagen wir, das haben alle die herren Ziele in euch drin und zu fernbleiben, dass ihr nicht einmal vielleicht versuchen könnt, ein Struff auszuholen, damit es nach einem mehr sind, dass du die Wahrscheinlichkeit erhöhen könntest um einen Goal zu schießen.
00:37:49: Dann sagen sie, nein, das ist verpönt!
00:37:51: Das ist total verpöhnt!
00:37:56: Was Bühne Hubri da auch so etwas sagt, ist die Junge, die das alles übernimmt von der Ronaldo-Ausung kam.
00:38:03: Da bräuchte es Rehler, wo bei den Gegensteigen
00:38:05: ... Du warst seit langem in der Junior-Hareabteilung vom FC Basel und dann beim FC Luzern.
00:38:12: Was würdest du sagen?
00:38:13: Was kann man den Kindern fürs Leben mitgeben – vom Fussball oder ein guter Lebensschul?
00:38:20: Es gibt ganz viele Aspekt.
00:38:21: Ich finde es ist eine super Lebensschule, weil es eigentlich schon früher einem auch in ein Team eingebettet.
00:38:28: Ich bin überzeugt auf der Welt, es gibt so viele Menschen und es gibt nur einen Team ab, egal welchen Bereich man ist.
00:38:34: Und darum ist es wichtig, dass man das lernt sich um ein Team zu bewegen und dass man auch begreift, dass die Summe von allen Einzelteilen ... Über eine Teamleistung kann mehr gemacht werden als die Summe von allen Einzelteilen.
00:38:50: Das ist ein einziges Studierende,
00:38:53: aber es klingt mir jetzt etwas zu romantisch.
00:38:55: Ich war noch nicht
00:38:57: fertig.
00:38:59: Aber anderswo gibt es natürlich recht.
00:39:01: durch unsere Witwälde so ein bisschen geworden ist der Individualismus sehr ... im Vordergrund.
00:39:07: Und da gibt es ganz viele älteren und auch Kinder, die nachher zu dem gemacht werden, dass man auch die Ehrlichkeit nicht mehr so hat.
00:39:15: Dass man eigentlich alle einen vorgibt – ich könnte das auch erreichen wenn sie noch genug viel trainieren – und dass man früher vielleicht zu gewissen Generationen ein bisschen vor mir noch oder bei mir auch noch, dass einem Jungen sagt «ja, du weißt ja nichts» und so.
00:39:27: Das gibt's ja heute nicht mehr weil es nur eine Wunschkinder gibt und alle haben das Gefühl, sie hätten den nächsten Ronaldo.
00:39:35: Das ist
00:39:35: das, was mir aufgefallen ist.
00:39:36: Es ist ein Welt, wo sehr ... Man sagt so, es ist ein Team, aber es funktioniert.
00:39:42: Was gibt's noch zu verzweifeln?
00:39:43: Sehr egoistisch.
00:39:45: Die Eltern schauen, dass ihre Sohn unbedingt in das nächste Kader kommt und die Sohn spielt ja Fussball.
00:39:49: Wie erlebst du das heute?
00:39:50: Ist das anders als zu deiner Zeit?
00:39:54: Ja,
00:39:54: das ist definitiv anders.
00:39:55: Heute weiss man, dass wir mit Fußball viel Geld verdienen haben.
00:39:58: Zu der Zeit, an der wir mein Bruder- und ich war, wussten wir das noch nicht.
00:40:04: Ja, eine Datigkeit über gewisse Zeit.
00:40:06: Aber dass wir mit diesem richtig gereicher werden, wie man das heute weiss, wo auch die Diälen offen gelegt werden oder offen gemacht werden von Wikileaks im Spiegel und so um das zu lesen ... Ich glaube, dass es früher noch nicht war.
00:40:20: Das hat sich natürlich schon geändert!
00:40:22: Und dass das auch wirklich Profi-Sport eine Option ist.
00:40:27: Früher hat
00:40:27: es geheißelt, mir zuerst mal eine Ausbildung machen und den Sport... Es ist so, aber es ist ein bisschen hobby und so.
00:40:32: Dein Mutter
00:40:33: hat mir am Telefon gesagt ... In der Vorbereitung auf die Sende, bei der du bei mir warst ... Sie hatten keine Ahnung von dieser Fußballwelt!
00:40:42: Also auch keine Ahnung, was dich hier erwartet.
00:40:45: oder mit den ersten Profi-Vertragen vom FCB.
00:40:50: Hast du ... Wie war das für dich damals?
00:40:53: Mit einem solchen Spaten?
00:40:55: Nachdem du schon als Gärtner leer gemacht hast, nachdem du in Punk-Bands gespielt hast
00:40:59: usw.?
00:40:59: in der Profibetriebe zu kommen.
00:41:03: Zuerst habe ich mir gedacht, wenn wir am Zehn trainiert haben, ist es super, da kann ich immer ausschlafen.
00:41:10: Nein für mich war das komisch, weil mir die Geistig-Auseinandersetzung gefällt, weil ich in so einer Mannschaft eingehalten bin, wo ich mich nicht zähle.
00:41:23: Am Anfang hatte ich keine angenüpfungspunkte und dann habe ich grosse Niederfahrer von denen gleich alt gewesen wie ich.
00:41:31: Oder vielleicht sogar zwei Jünger, die gesagt haben, wo hast du noch gespielt?
00:41:34: Ich sagte ja.
00:41:35: Regional durch irgendwelche Mannschaften und dann Zweidlinge ... Jetzt bist du trotzdem hier!
00:41:41: Da habe ich nie von denen gespürt, dass sie mir gegenüber das Gefühl hatten, ich habe schon so viel investiert.
00:41:48: Und du nicht, wir sind jetzt gleich weit.
00:41:51: Das war für mich schwierig mit dem Neidum zu
00:41:54: beginnen.
00:41:56: Direkt dir gesagt, oder hast du das einfach so etwas gespürt?
00:41:59: Nein
00:41:59: ich habe es gespürt.
00:42:00: Also wenn man das merkt, wenn jemand so Fragen stellt... Ah wo hast denn du gespielt?
00:42:03: Ah dort.
00:42:05: Hast du nie... Bist du nie beim FCB als Junior?
00:42:09: Ja wieso bist du nie?
00:42:10: Jo weiss auch nicht.
00:42:12: Oder dann spürst du mir irgendwie, dass das Schnitt nicht konsistent ist.
00:42:17: Wie bist du umgegangen mit dieser Beform-Hundung, die es dann plötzlich auch gibt?
00:42:20: im Fußball würde mich alles vorgeschrieben.
00:42:23: Dann musst du trainieren, dann musst du ins Bett gehen und dann möglichst noch die richtigen Essen, das hättest du v.a.
00:42:29: nicht müssen?
00:42:30: Ja, am meisten habe ich mich gestresst, dass ich nicht weiter so viele Snowboards machen konnte, als ich das vorher gemacht habe...
00:42:39: Wegen Verletzungsgefahr, oder?
00:42:41: Ja genau.
00:42:41: Das ist nicht mehr dürfen.
00:42:42: Vor allem eben wenn es frisch geschnitten hat, dann habe ich gesagt, gut, jetzt frisch geschneit und ah, ich kann nicht zu nahe brennen.
00:42:48: Das hat mich eigentlich am meisten gestresst bevormundigt als Junge, das hat mich noch nicht so gestreszt.
00:42:52: Dort war einfach eher ein Social Life etwas schwierig, weil wenn wir am Sonntag matchen konnten, dann haben wir immer meinte gefreut gehabt und alle meine Kollegen sind irgendwie... Ich habe es nicht leer gemacht, studiert oder schon gearbeitet und die Kommandien waren nicht frei.
00:43:05: Außer ein paar Studenten konnte ich mit ihnen abhängen.
00:43:11: Es gibt Spieler, der unter dem Business leidet.
00:43:14: Das ist wahrscheinlich die Minderheit.
00:43:17: Ich habe bei mir in einer Sendung meine mittengeheissen Leute gesehen.
00:43:21: Der hat den aufgehört im besten Fußballalter, weil er eben unter diesem Tiefgang, wo es offenbar so selten gibt ... wenig Freundschaften, der Pär-Mertensacker im Allesinterview-Gäste berühmt zu diesem Thema.
00:43:37: Du hast nicht gelitten unter dem in deiner Zeit?
00:43:40: Also du hast ein Teamgeist gespürt...
00:43:44: Also gelitten nicht!
00:43:45: Aber mir hat es manchmal schon etwas gefehlt.
00:43:46: Als Junge haben wir ja schon die Auseinandersetzungen... Ich hatte einen Code-Spruch als Junge, wo ich auch über Fussball reden konnte aber auch über Persönlichkeitsentwicklung oder Sachen, umtreiben hat als junger Mensch.
00:44:01: Das hat mir geholfen, weil ich das im Team schon den Kopf verspackt habe und mir gefällt.
00:44:07: Aber die mehr Sachen und Leute ... Die haben auch sehr profitiert von diesem Geschäft.
00:44:14: Ich finde es immer ein bisschen höchler ist, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:44:17: Was mir immer wieder auffällt, gibt so wenige Leute, die Klartext sprechen.
00:44:21: Darum bin ich auch aufgefallen als löbliche Ausnahme.
00:44:25: Es gibt sehr viel ... Leute im Fussball-Zirkus, die so eine Art fast schon entkodierte Sprache haben.
00:44:32: Du möchtest
00:44:33: meinen Mannschaftskollegen danken, dass ich jetzt oben hier sein
00:44:38: darf?
00:44:42: Genau!
00:44:43: Marcel Koller zum Beispiel... Einmal in einer Sendung von mir... Rodmar Hitzefeld auch.
00:44:49: Ich musste noch mal von vorne anfangen nach... Nach zehn Minuten war es zum Glück nicht live.
00:44:55: Die Match-Interviews, wo ist das Problem?
00:44:57: Dass alle immer das Gleiche sagen und eigentlich auch immer das erzählen, was man schon weiss, dass sie das jetzt erzählen.
00:45:04: Progenzinnig ... Nein!
00:45:07: Grundsätzlich habe ich ja mit vielen Leuten aus dem Medien sehr gut dazu.
00:45:12: Es gibt wirklich Leute, die mir sagen müssen, es spielt gar keine Rolle, was ein Spieler sagt.
00:45:16: Hauptsache, es geht um den Fernsehen.
00:45:19: ein Protagonist im Bild, der in einem Mikrofon schwetzt.
00:45:24: Wer sagt das?
00:45:24: Es gibt keine
00:45:25: Leute, die das sagen.
00:45:27: Wir als Konsumenten denken immer, warum erzählst du den wieder nicht das was ist und warum rettet ihr nicht Klartext?
00:45:33: Ich
00:45:33: bin ganz bei dir.
00:45:34: Also ich bin wirklich ganz bei dich.
00:45:38: Man muss sich ja überlegen, Grundsätzlich welche Spiele.
00:45:41: Das macht das Journalisten natürlich nicht.
00:45:43: Das ist auch nicht ihre Aufgabe.
00:45:44: aber man muss sich überlegen was kann man vom Spieler XY erwarten
00:45:49: Aber auch vom Trainer.
00:45:50: Ist es, weil der Druck so gross ist?
00:45:51: Weil er sich einfach nichts darf leisten und nie etwas Falsches zu sagen ... Beim
00:45:56: Trainern gewählt man sich, um einen Differenzierter auszudrücken.
00:46:03: Es gibt mehr Futter nach außen, wo die Öffentlichkeit wieder damit arbeiten kann.
00:46:09: Wenn ich eine Niederlage sage ... Die Jungs haben sich Mühe gegeben.
00:46:15: Wir haben es versucht aber ... Der Gegner hat es sehr gut gemacht, er ist besser geworden.
00:46:19: Wir müssen jetzt zum nächsten Spiel
00:46:20: nach Führung.
00:46:21: Aus diesen vier Sätzen kann der Journalist nichts ableiten.
00:46:24: Wenn ich aber sage, dass unser Pressing nicht funktioniert, weil wir im vorderen Drittel sind zu wenig schnell die Leute herangegangen und das Mittelfeld zu wenig aufgerugt, dann kannst du viel mehr in den Innern interpretieren.
00:46:36: Ich sage auch, Taktik stimmt nicht oder Sätze sind nicht ganz gleichum etc.
00:46:39: Also weisst du, das ist auch ein Stilmittel natürlich!
00:46:44: Sie ist für
00:46:44: die Höftlichkeit langweilig.
00:46:47: Der Trainer von dir, Christian Gross war auch berühmt für so nicht-sagende Interviews.
00:46:55: Er hat uns am Anfang eine kurze Einleitung gemacht und
00:46:59: der
00:47:00: hat ja alle Motivationstraining in der Kabine mit euch
00:47:27: gemacht.
00:47:27: Ein
00:47:31: cooles Lied war nur für mich, das ist eine Brian Adams schnulze.
00:47:38: Der Text ist schon gut, let's make a night to remember und kann man unterschreiben.
00:47:42: Aber die Musik ist so... Jetzt
00:47:44: musst du noch erzählen, wo das Stock gefunden hat, dieses Lied?
00:47:47: Was ist es gewesen, wenn der Champions League Musik schafft ... wie uns in einer anderen oder unsere Stimmungslage zu verändern.
00:47:57: Und etwas auszuholen, das man vielleicht ohne Musik jetzt nicht so schwerer war als sonst rauszuhalten.
00:48:02: Das hat Christian Gross gewusst zu nutzen und hat es auch sehr gut gemacht!
00:48:05: Aber du hast mir eine ganz andere Musik angegeben, die du vor deiner Fußballmatch gelost hast.
00:48:10: Wir können
00:48:19: vielleicht
00:48:29: schnell ein bisschen loslassen?
00:48:35: Everything's ruined.
00:48:37: Rage against the machine?
00:48:37: Know your enemy, oder?
00:48:39: Know you enemy!
00:48:42: Das ist krass.
00:48:43: Ja, das
00:48:43: hast du auch noch.
00:48:44: Hatte ich auch noch,
00:48:45: ja.
00:48:46: Wollen wir hier noch loslassen?
00:48:48: Unbedingt.
00:48:49: Einen anderen habe
00:48:51: ich.
00:48:51: Weisst
00:48:51: du was im ... Also das ist marzialisch quasi Kriegsvorbereitung für dich.
00:49:00: Absolut die Kriegs-Vorbereitung.
00:49:02: Weißt du, dass es im Eisen kein Gun ist?
00:49:05: Nein...
00:49:06: Das gibt es heute fast nicht mehr.
00:49:07: Früher in der NHL, so Wayne Gretzky, Mario Lemio und so, die haben in ihrer Linie einen Car, den eigentlich gesagt hat, dass sie nicht umgecheckt worden sind oder dood gecheckt waren.
00:49:18: Also das ist technisch nicht so gut gewesen.
00:49:20: Und haben dafür gesorgt, dass der Techniker glänzt.
00:49:24: Das bist du im Fußball?
00:49:25: Das war Urolla im Fußball!
00:49:28: Wegen dem hätte ich ja Marco Strell auch so geliebt, weil du ab und zu einmal eine richtig von den Beinen geholt hast.
00:49:37: Und jetzt wird es ein bisschen ernst.
00:49:40: Ist Fußball ja eine Art quasi kriegerische Zustand?
00:49:44: Das ist so.
00:49:45: Türkei-Spiel, also auch wenn es die psychologischen Vorbereien gibt...
00:49:54: Also weisst du ich habe mich auf mit dieser Musik und muss in den aggressiven Zustand reinbringen weil ich von Haus auf eigentlich nicht so bin.
00:50:03: Aber ich habe das gebraucht, weil ich wusste, ich muss die Emotionen spülen.
00:50:09: Und diese Emotion müssen oft sein, dass sich böse oder wütend wird.
00:50:15: Dann bin ich besser geworden und Christian Gross hat schnell einmal gemerkt, dass er es bei mir nutzt.
00:50:20: Das hat mich immer so aufgeregt, dass der das gemerkt hat.
00:50:23: Weil wenn er mich provoziert hat, war ich am besten.
00:50:25: Er hat mich aufs Blut provoziert!
00:50:28: Vor der Match.
00:50:30: Die New Zealand ist Rugby-Nationalmannschaft, das Hack hat ja nichts anderes als psychologische Sicht auf den Kampf
00:50:38: zu stellen?
00:50:38: Gut, aber es sind so viele Team-Events gegenüber dem Gegend, die stehen vor ihr Gegner machen und so ... Das habe ich eher von mir gelassen oder zu mir selber heiss gemacht.
00:50:48: Jetzt reden wir gleich noch schnell über das
00:50:51: berühmte Vorragsspiel.
00:50:53: Aber das ist dann... Das ist einer der intensivsten und aufreibendsten Momente des Schweizer Fussballes überhaupt.
00:50:59: Das ist Geschichte, das erzählst du noch in den Enkelkinden.
00:51:02: Wahrscheinlich, wenn ein Fussball zu Krieg wird oder?
00:51:09: Ja eben also... Wir haben immer gesagt, wenn wir noch gegen Zürich ... gespielt haben und sind bei der Heifahrt verletzt.
00:51:17: Grundsinn ein paar Bierbächer an Bussahnen geflogen haben, die Jungs das Kindergeburtstag gegenüber dem, was wir in der Türkei erlebt haben.
00:51:26: Es ist jetzt Lache drüber aber es war wirklich schlimm und schwierig vor allem weil ich natürlich ... Ich habe im Nachhinein eingesehen von was und wieso ich verurteilt wurde.
00:51:38: Man sieht auf dem Video, wie ich einen Kick habe.
00:51:40: Logisch, dass ich verursacht werde.
00:51:42: Aber alles, was vor uns passiert ist meine Reaktion, so wie ich funktioniere und immer funktioniert habe.
00:51:49: Das waren die
00:51:49: Schicksale am Zoll.
00:51:50: schon beim Einreisen?
00:51:53: Ja ja!
00:51:54: Wir sind vom Gepäckband angekommen.
00:51:57: die Flugzeugtour aufgingen und ein paar türkische Sturz in das Flugzeug eingeschraubt haben.
00:52:05: «Türkiye!
00:52:06: Türkie!».
00:52:07: Und wir so, was ist jetzt los?
00:52:08: Dann haben wir noch gelacht.
00:52:09: Wir haben noch gelachen.
00:52:11: Und nachher sind wir am Passkontrollen gekommen und haben den Pass abgeben.
00:52:15: Und dann hat er diesen Pass genommen und hat ihn so angeschaut.
00:52:17: Ich habe gesagt, ich kann nicht den Pass zurückhaben.
00:52:22: Dann haben sie nicht reagiert.
00:52:23: Dann hat der Pass irgendwie aus dem Häuschen rausgenommen.
00:52:26: Also bei zwanzig Minuten bin ich ... und das war kurz.
00:52:32: Dann kamen wir an den Gepäckbanken, dann haben ein paar türkische Flughafen angestellt, die Köbi kühlen und attackieren, damit der Türkei von ihrem Kopf so hoch grenzt.
00:52:49: Der Köbi stand da.
00:52:51: Dann haben wir uns voreingestellt und sagten, er würde warten.
00:52:57: Und dann kam das Gepäck-Ewig.
00:52:59: Irgendwann haben wir entschieden, dass unsere Materialwerte noch dort warten.
00:53:05: Die Mannschaft geht schon ins Hotel.
00:53:08: Vom Gepackband aus dem Flughafen im Bus mussten die Polizei einen Sicherheitskorridor machen.
00:53:14: Einfach so wachsene Männer, die uns angeschraubt und angeschreit hatten ... Ja, das ist im Fall eine Schwege.
00:53:22: Das kann ich euch sagen!
00:53:24: Und dann sind wir in der Busse eingestiegen.
00:53:25: und dann die erste Ampel, rote Ampel ... Steilloch in den Scheiben.
00:53:31: Viele Tage, wo es am Boden gelegen ist und gesagt hat... Ja?
00:53:41: Ja, und dann der Match oder?
00:53:43: Ja
00:53:43: genau.
00:53:43: Das ist alles am ersten Tag.
00:53:45: Das war erst anreistig.
00:53:49: In den Märchen, wo man unter nicht-regulären Bedingungen war.
00:53:52: Man hat noch immer gesagt, dass es jetzt Richtung der Bläckere aus Belgien gut geleitet hätte.
00:53:57: Aber wenn man das objektiv anschaut, hat er das Spiel überhaupt nicht gut geleitet.
00:54:01: Denn nach einer halben Stunde müssen wir ihn im Emre von der Töge rot geben, weil er am Gabanas an den Hörgressen hatte.
00:54:08: Der Gabanas wurde gefällt und dann kam der Pfleger aufs Falker.
00:54:11: Dann schaffte er den Pflegen weg.
00:54:13: Und am Gabanes an den Haargressern standen wir endlich auf.
00:54:17: Ich sehe nichts.
00:54:20: Ja, wie auch immer.
00:54:21: Es war einfach skandalös und ich habe mich nicht voran gespielt.
00:54:25: Ich habe mich eingewärmt und es ist eine lustige Geschichte.
00:54:30: Und dann habe ich gemerkt... Immer wenn ich stehen bleibe gegen Münzen und Führzeuge an den Kopf schläge, als ich bin, habe ich mir gedacht, weisst du was?
00:54:41: Das hat ja noch ein paar Töre, die sich einleifen.
00:54:43: Da bin ich immer parallel zu diesen Eingläufen.
00:54:48: Wenn sie angehalten haben, habe
00:54:49: auch ich angehalten!
00:54:54: Ja, und dann so ist das alles.
00:54:56: Dann ... Eins-null Alex Freyne wieder in der ersten Minute.
00:54:59: Das war immer schlimmer als Schluss.
00:55:00: Es waren vier Zweige, es war Weisen oder Marco Streller.
00:55:02: macht das drei zu ... Nein!
00:55:05: Das war drei Eins und Marco Stresz.
00:55:09: Wir sind nie ausgeschädigt
00:55:09: gewesen.
00:55:10: Wir haben
00:55:10: euch qualifiziert.
00:55:11: Er machts Virenz.
00:55:12: Ihr habt euch für Dwemm qualifiziert.
00:55:14: Dann sind die türkischen Spieler auf euch los und du hast dich gewährt für eine Team-Kamerade.
00:55:22: Für
00:55:22: ein Bärami?
00:55:23: Es wurde leider gefilmt und du bist auf der Bilder getroffen.
00:55:26: Du warst für vier Spiele gesperrt.
00:55:28: Sechs
00:55:29: sogar?
00:55:30: Und hast dich ganz wem verpasst.
00:55:31: Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit, kann man sagen... Was ist denn passiert bei dir?
00:55:38: Eben,
00:55:40: dass ich schreiende Ungerechtigkeiten habe.
00:55:42: Ich bin zum ersten Mal hier auf FIFA vorgeladen worden.
00:55:45: Die Gerichtsverhandlung war auch geil.
00:55:48: Der Vorsitzende war von Bacherein.
00:55:53: Von dem Gremium, das über mich errichtete.
00:55:56: Das war der einzige, wo man etwas anders sah.
00:55:59: Dann hatte es eine Schwede.
00:56:00: Ich glaube, da war es am oberen Fall im Ausgang.
00:56:02: Da haben wir halb geschlafen und jetzt einen aus Jamaika.
00:56:07: Einen aus Kongo und irgendwie noch einer aus Sydo-Strasse.
00:56:14: Und dann habe ich versucht zu argumentieren und dann auch aus Jamaica gesagt ... What can I say when i look through this video?
00:56:27: Das sind meine Argumentationen.
00:56:31: Was wollte ich sagen?
00:56:32: Ich sagte aber vorher, aber vorher.
00:56:34: Wie auch immer haben sie mich verurteilt und wie gesagt, ich verstehe es zu Recht.
00:56:42: Du bist dann aber also verständlicherweise, wenn man noch einen ganzen Wehen verpasst wegen so etwas... Bist du in einer relativ tiefen Sinnkrise in Ihnen gefallen?
00:56:51: Ja, ich bin wirklich... Heute
00:56:53: lachen wir darüber.
00:56:53: Aber das ist nicht so lustig.
00:56:54: Nein, ich habe gar nicht gelacht darüber.
00:56:56: Es war für mich richtig schlimm und ich konnte aber dann mein Optimismus halten können.
00:57:01: Und eine gute Freundin von mir sagte zu mir, wenn ich die andere Handel hatte, der weiss was!
00:57:07: Dann gehe ich wieder als Landschaftsgärner arbeiten.
00:57:10: Und dafür sind Freunde
00:57:12: hier.
00:57:12: Da bist du
00:57:12: gegangen?!
00:57:13: Nein natürlich nicht, aber das ist ... Der Face war ehrlich.
00:57:16: Das ist einfach in meinem Face ehrlich gewesen, hör mal auf Jommeren und dann geht euch wieder als Landschaftskinder geschaffen wenn es nicht passt im ungerechten Fußballbusiness.
00:57:26: Ich bin mir heute noch dankbar dafür aber was wir gesagt haben ist ganz lustig.
00:57:30: Grounded!
00:57:31: Beide Füße vom Boden.
00:57:33: Du hast dich dann eben aufgerafft und bist an der WM in Südafrika bei den Nazis dabei.
00:58:05: Und das ist eine Song die ich mit dieser WM zu tun
00:58:29: habe.
00:58:30: Ich weiß es nicht, aber ich hatte das oft gelöst in dem Südafrika.
00:58:36: Man muss sich vorstellen, dass die Stremel so groß wie Deutschland ist, also relativ gross.
00:58:43: Wir hatten unser Basecamp eine Stunde weg von Johannesburg an einer Ebene, das war auf den Mieter, aber alles flach.
00:58:51: Wir hatten viele Transfests und Reisen für die Spiele, das ist so etwas, was ich oft gelost habe.
00:58:57: Sie waren dort Winter in Afrika, also die Tage waren relativ kurz.
00:59:01: Also nicht ganz kurz wie jetzt in der Schweiz aber schon relativ kurz und viel war Nacht und dunkel.
00:59:06: Und diese Editors habe ich da irgendwie geholfen und erinnere mich immer noch an diese Zeit.
00:59:14: Und
00:59:14: nach der WM.
00:59:15: Das ist das legendäre Spiel gegen Spanien, in dem wir noch einen gewonnen
00:59:20: haben.
00:59:20: Weltmeister-Besieger,
00:59:21: aber den gleichen Gruppenspiel rausgefuhlen.
00:59:24: Das
00:59:24: hättest du nicht mehr sagen müssen!
00:59:27: Dann gab es die Rückträge in der Nazi beim FCB Schweizer gespielt.
00:59:31: Sehr erfolgreich, grosse Champions League Nacht.
00:59:34: Jetzt reden wir schnell über den FCB heute.
00:59:35: Hätte ich ein paar Probleme gegeben?
00:59:39: Hast du mitbekommen?
00:59:42: Nein... Nein, natürlich.
00:59:46: Es
00:59:46: ist ja immer so die Frage auch im Raum bei dir, warum bist du eigentlich nicht dabei in diesem Vorstand von dem FCB?
00:59:54: Jetzt wirst du wahrscheinlich froh, dass es nicht bist gerade im Moment.
00:59:59: Wenn ihr eine Punk-Bang spielt, hast du dich wahrscheinlich nicht mitgemacht.
01:00:03: Wirst du ab und zu am Rad gefragt von deinem alten Kumpel, Marco Streller?
01:00:09: Ja, einfach mal längst frei.
01:00:10: Wir reden ab und zur drüber.
01:00:11: Und es ist nicht immer ganz einfach, aber ich sage ihm einfach
01:00:15: ...
01:00:17: Ich habe ihm gesagt, wenn ich nicht ehrlich sein kann zu dir, dann ist das nicht Freundschaft.
01:00:24: Also ich mache damit was du willst.
01:00:27: Wenn du meine ehrliche Meinung hören willst, darf man nicht über den FC berühren.
01:00:31: Aber das schafft man irgendwie nicht.
01:00:32: Nein, weil wir haben es gut zusammen und alles ist gut!
01:00:35: Es
01:00:36: ist eine sehr lange Freundschaft, die du mit Marco Streller schon hast.
01:00:39: Sie haben als Juniororen zusammengespielt.
01:00:41: Ich glaube, ich habe im Moment etwas aus den Augen verloren.
01:00:44: Dann waren beide wieder beim FCB.
01:00:48: Heute bist du gut in sein Kind.
01:00:50: Einer von dir oder einer
01:00:52: von einem?
01:00:54: Du hast mir einmal gesagt es ist extrem schwierig im Fußball Freundschaften zu pflegen und zu erhalten.
01:01:02: Hast du eine Ahnung warum?
01:01:05: Ja, das kann ja jeder, der sich in meinen Unternehmenschaften vorstellt.
01:01:09: Es ist auch dort so ... Während dieser Zeit, in der wir nicht mehr zusammenarbeiten müssen wir sehr intensiv zusammen.
01:01:14: Und die Frage ist ja, wenn man nachher nicht mehr zusammenschaften, was bleibt noch?
01:01:18: Also wie ich so viel Kind oder Sympathie oder eben Freundschaft, dass es weitergeht und darum habe ich das gesagt.
01:01:28: Wie ich nicht ganz einfach ist, dann halt noch mit fünf, sechs oder vielleicht sogar mehr irgendwie eine Freundschaft haben.
01:01:35: Weil man ist ja auch eine Zweckmeinschaft in der Zeit, wo man zusammen spielt und das ist sehr intensiv.
01:01:39: Man verbringt extrem viel Zeit zusammen und durch da entstehen auch Sympathien um die Freundschaft.
01:01:44: aber... Die Piestoresistance ist nachher, wenn man nichts zusammenspielt oder wie fest man diesen Kontakt hat.
01:01:51: Das war bei Marc immer sehr stark.
01:01:53: Vor allem war es stark, als wir zusammen im Bars gespielt haben und dann ging er zur Stuttgart und ich spielte zu Frankfurt.
01:01:59: Dort fing das an, dass man fast jeden Tag telefoniert.
01:02:03: Meine Frau hat schon gesagt, du telefonierst ja mehr mit ihm als mit mir ... Und sie sagte, die sehe ich auch!
01:02:12: So hat es angefangen und dann sind wir zurück zu Basel.
01:02:15: Dann ist das extrem in den Seiforten.
01:02:17: Er ist der harmonische Typ oder auf Harmonie bedachte Typ, und du warst immer so ein bisschen skeptischer, kritischer.
01:02:25: Auch unbequem manchmal?
01:02:28: Sehr unbequeim.
01:02:30: Vertreibt es gar nicht im Klub heute?
01:02:33: Ich sage immer, ein gutes Team ist ja zusammengestellt aus verschiedenen Charakteren.
01:02:38: Wenn alle Harmoniebedürftig sind, dann haben wir nach fünf Minuten einen Konsens und gehen in Apparo.
01:02:43: Ja... Wenn man dann kontrovers diskutiert, weiss ich nicht!
01:02:46: Und wenn alle natürlich ein bisschen so sein wie ich, dann tut man alle Ideen verwerfen oder so.
01:02:55: Das ist das andere.
01:02:57: Ich glaube hier braucht es verschiedene Ausprägungen von Menschen.
01:03:03: Punkt, welcher gutes Team ausmacht.
01:03:05: Aber das muss man natürlich auch wählen oder man muss ja dann auch wähle sich rein und auch wählte Leute in sein Team hinein, die vielleicht ein bisschen anders sind als nicht?
01:03:13: Und dass jeder selbst entscheiden will, ist so, dass man oft im privaten Freund eine Auswahl mit einer ähnlichen Ausprägung, aber im Geschäftslaut machte ich das Gefühl, wenn man würde Leute auswählen, welche ein bisschen andere eingeprägt haben.
01:03:28: Der Outgoing Typ ist, der viel anreisst.
01:03:30: Aber dann braucht man einen hinten dran und schaut jetzt die Zahlen- und Datenfakten.
01:03:34: Wie machen wir es genau?
01:03:35: Und wenn man natürlich zwei von den Zahlen- oder Datenfakten hat ... Dann haben wir vielleicht zwei Nerds, da kommen vielleicht niemanden an.
01:03:41: Weißt du etwas, was ich meine?
01:03:44: Würdest du sagen, das ist kein Zufall, dass du heute nicht operativ in einem Fußballclub tätig bist, sondern eben auch von außen der Kommentator oder der Beobachter.
01:03:54: im Schweizer Fernseher, die Nazi beobachtet und kommentiert und auch kritisiert?
01:04:00: Es ist natürlich einfacher, ausser zu kritisieren als selber zu machen.
01:04:03: Das ist mir definitiv bewusst.
01:04:05: Aber es ist so, dass ich in diese Rolle hineingewachsen bin.
01:04:07: Der Schweizer Fan hat mir nachdem ich aufgehört an Fußballspielen die Chance gegeben, um einen Co-Kommandatorenposten anzufangen.
01:04:19: Und das haben wir sehr viel Spass gemacht und so bin ich in den Sinn gewachsen.
01:04:22: Was war die Frage?
01:04:25: Für mich ist
01:04:25: es kein
01:04:25: Zufall, dass du der Kritiker bist und nicht der Präsident.
01:04:30: Ich lasse mich halt weniger verbiegen als andere.
01:04:34: Ich bin immer zu meiner Meinung stand.
01:04:39: oder gesagt, ich finde es stimmt nicht was sie sagen und so.
01:04:42: Da tut man sich selber exponieren, das schadet manchmal auch.
01:04:47: Aber meine Überzeugung hat mich nicht zugeladen, dass ich nichts sage, vor allem nach hinein.
01:04:51: Wie stark schlägt dein Herz heute für die FCB?
01:04:53: Ich
01:04:54: habe natürlich eine sehr grosse Vergangenheit mit dem FCB und ich habe sehr viel erlebt und erreicht und dürfen mir den FCB erleben.
01:05:05: Das hat mich geprägt aber ich merke nicht wie ein Fan ... Ich denke eher wie eine Ex-Spielung und denke immer was ist die Chance, was ich möglich habe.
01:05:14: Aber so dass es mir die Laune verdirbt wenn der FCB nicht gewinnt, das ist bei mir nicht so.
01:05:19: Also du wirst dich nicht als FCB Fan bezeichnen?
01:05:22: Höchstens wahrscheinlich nicht nein!
01:05:24: Ich bin sympathisant und freue mich natürlich wenn der FZW gewinnte aber es ist nicht so einfach.
01:05:29: meine Stimmung oder meine Laune von diesem Abhängen ist.
01:05:33: Was ist eigentlich Fußball grundsätzlich für dich heute?
01:05:39: Die einen sagen, es ist Traumprobe.
01:05:42: Andere sagen, das ist ein Hyphen-Spec.
01:05:43: Es ist ein Tracks-Business.
01:05:45: Das hören wir immer wieder.
01:05:47: Was ist für dich
01:05:48: die Fussballstärke?
01:05:49: Das ist für mich natürlich nicht.
01:05:50: Aber ich weiss woher die Leute kommen.
01:05:52: Nein, ich finde es sehr faszinierender Sport weiterhin.
01:05:55: Ich finde auch... ...die Mischung aus Technik und Kampf und Mentalität und Leidenschaft und der Wille.
01:06:04: Ich finde es extrem spannend, dass das auch wirklich funktioniert mit guter Taktik und der Strategie.
01:06:11: Besser als den Gegner.
01:06:12: Dann freut sie mich sehr, ich durfte im Jahr two-thausig-neuen um.
01:06:16: Wir spielten bei Parmel gegen Barcelona und mit dem Guardiola zu dieser Zeit, wo er eigentlich Fußball auf einen höheren Level gebracht hat also jetzt fast alles machen kann.
01:06:25: Der Ball ist jetzt orientiert in den Fussball.
01:06:27: Das ist einfach noch geil!
01:06:30: Wenn man so ein Fussball sieht, ist das einfach nur ... Oder jetzt hat es wieder geklappt mit dem Umschaltfussball.
01:06:38: Sobald man den Ball gewinnt mit hundertprozentiger Geschwindigkeit versucht der richtige Gegner zu kommen ohne Abkürzungen oder Ecken oder irgendwelche Umwege und das ist sehr faszinierend.
01:06:48: Und dass verschiedene Strategien zum Erfolg führen, finde ich immer wieder faszinernd.
01:06:55: Dann geht's halt immer noch darum um die Spiele was umsetzen ja?
01:06:57: Jetzt haben wir lange geredet, wenn wir noch etwas Musik lassen.
01:07:02: Es ist
01:07:39: eine Bonivere, hast du mir auch angegeben?
01:07:42: Die nachdenkliche Seite von dir.
01:07:46: Hast
01:07:48: du etwas zu der Musik gesagt oder ...?
01:07:50: Also die Musik finde ich sehr schön und erinnert mich eben an... Ich weiss nicht, ob jemand.
01:07:55: dieser Film geht Into the Wild.
01:07:57: Der Soundtrack ist vom Eddie Weather
01:08:00: oder?
01:08:01: Eddie Weather von Pearlschirm.
01:08:03: Genau, der Junge Mann verschwindet in dem Wildnis.
01:08:06: Als ich an Alaska gehe und dann auswandert und den Film... Ich habe ihn alleine geschaut und Adrenen in den Augen bekommen.
01:08:13: Er hat mir so gerührt diesen Film.
01:08:15: Und als Boni wäre das auch.
01:08:17: Und erinnere mich an das ein Stück weit an die Zeit, wo man nicht zurückholen kann, wo vorbei ist.
01:08:25: Ich kann noch gut mit ihm umgehen.
01:08:27: Ich kann noch gut in diesem Schwellen ohne der Optimismus verlieren.
01:08:30: Und die nachdenkliche Seite, die beeindruck ich mich bei dir auch immer wieder, obwohl wir uns nicht so oft gesehen haben oder gesehen haben.
01:08:37: aber du hast mir zum Beispiel leider gesagt hey Karrieren nach den Karriern, man gehört das immer wieder für viele Schutteres Problem.
01:08:46: und du hast mich dann gesagt hey ich habe eigentlich gewusst was auf mich zukommt aber ich hab mir es trotzdem einfacher vorgestellt.
01:08:52: die Karriere nach den Karieren
01:08:56: Ja, ich meine ich kann natürlich auf das Stück weit vorbereiten haben ja auch vorbereitet.
01:09:01: aber dann eben noch hat es das Alarm ein Leute die eine Pension haben oder Man verliert natürlich eine Wichtigkeit, man verliert an etwas, das man sehr gut kenne.
01:09:14: Es ist plötzlich nichts mehr wert oder?
01:09:16: Verlust deine Skills, deine Stärken... Genau!
01:09:19: Und mir ist ja auch für dieses Gegenteil auch Anerkennung und dass man es nicht mehr hat, das ist nicht ganz einfach.
01:09:28: Also geht jetzt schon richtig.
01:09:30: Selbstständigkeit sindstiftend, ist für mich etwas, was ... wo mir Spass macht, aber auch etwas weitergeben kann, was ich selbst erlebt habe aus dem Sport.
01:09:41: Die Werte ... Wir haben im Vorgespräch ein bisschen diskutiert, was in den Nachwuchsabteilungen passiert.
01:09:46: Man sagt immer, man hat zu wenig Persönlichkeit bei diesen Jungs, aber man macht sich vielleicht zu wenig, damit man Persönlichkeiten angeht.
01:09:53: Ich hatte das Glück, dass wir das so können.
01:09:56: Nebenbei, da mit Jungwacht und Punk habe ich mir das selber erarbeiten oder erleben können.
01:10:02: Und heutzutage fehlt es so ein bisschen.
01:10:05: Die Persönlichkeit, die Persönlichkeitsentwicklung ... Das kann ich auch etwas weitergeben.
01:10:12: Ich achte, dass sie sindstiftend!
01:10:14: Du hast ja selbst ein Kind?
01:10:15: Zwei, elf, drei, zehn.
01:10:16: Sie sind heute übrigens in der gleichen Jugenddisko, die du früher aufgeleitet
01:10:20: hast.
01:10:20: Heute Abend,
01:10:20: gell?!
01:10:20: Juge alles haben wir jetzt oben.
01:10:24: Der Kreis schließt sich.
01:10:27: Jetzt ist es ein Zehn, jetzt werden sie abgeholt haben.
01:10:32: Was los, Kinder?
01:10:32: So viel Musik!
01:10:34: Der Größer lasst jetzt Gangsterrap und Capital Brown so.
01:10:40: Also richtig Tafs in die Bühne zu gehen an den Muttern.
01:10:44: Richtig, oder?
01:10:50: Ich mache keine Korelation zu der Zierung.
01:10:54: Es kommt nicht gut, wenn man an den Kindern die eigenen Musik aufzwingt.
01:10:57: Was wir bei dir auffallen?
01:10:59: Grundsätzlich gibt es zwei Kategorien von Menschen.
01:11:02: Die einen haben mit Drei-Ski quasi die Hörer in den Aufmusik gelassen oder sich für die Musik interessieren.
01:11:07: Sie sagen, das war meine Jugend und das ist sie.
01:11:10: Du bist jetzt eine oder andere Kategorie, die immer
01:11:14: ein bisschen
01:11:16: weiter ... Geht und
01:11:17: immer ein bisschen
01:11:18: wissen, was
01:11:20: es so läuft.
01:11:26: Das ist auch noch eine Song, die man angehen hat.
01:11:41: Eher ein Aktuellen.
01:11:51: X-X.
01:11:52: Ja, gefällt mir sehr!
01:11:54: Nein, aber ich lasse ja auch SRF Drei Sounds und so.
01:11:57: Und da ... Ich lache jetzt.
01:12:01: Ach, nicht so genehm?
01:12:02: Ich mache der Rock Special oder so.
01:12:04: Nein, das ist schon nichts zu tun mit den Sounds.
01:12:06: Nein.
01:12:07: Nein, und da gehe ich noch etwas mit.
01:12:11: Was soll das jetzt?
01:12:13: Ich bin auf der Alternative.
01:12:14: Das ist das, was mir heute gefällt!
01:12:16: Und du bauest auch viele Musikinstrumenten um, gell?
01:12:19: Deine Kinder machen Musik.
01:12:20: Du spielst noch ein wenig ab und zu ...
01:12:22: Wir haben eine Gitarre, wir haben einen Bass ohne Verstärkung.
01:12:26: Wir haben ein Schlagzeug.
01:12:29: Ich dachte, dass man ab und nach heim geht.
01:12:31: Wie Nacht bis Huckels?
01:12:34: Wer spielt was?
01:12:35: Ja, das spielt nicht gross.
01:12:38: Nein, Weihnachten ... Wir haben immer so vor Weihnachten gesehen.
01:12:42: Letztes Samstag haben wir mit der weiteren Familie den Städten, wo wir Feierstimmungen in Weihnachtslieder singen.
01:12:51: Es ist grossartig!
01:12:52: Wenn es gehört, ein Boss hat Benihuckel geschenkt bekommen.
01:12:56: Ein verstärkter Feld
01:12:58: noch?
01:13:00: Ja, schau jetzt an, Sarge.
01:13:07: Es ist im Kleinen.
01:13:11: Aber die Dinge töne ich nicht schlecht, mein Sohn spielt mir ab und zu mit so einer kleinen Gitarre.
01:13:15: Hey... Wie
01:13:16: für mich?
01:13:17: Danke vielmals!
01:13:18: Jetzt hat Benny Huckel noch zwei Tage Zeit zum ... stillen Nacht auf dem Bass üben oder so.
01:13:27: Ey, danke vielmals.
01:13:28: Ja wir sind noch nicht ganz fertig, es kommt noch der letzte Song.
01:13:32: Soundtrack of my life mit Benny Huckl.
01:13:35: Das gibt's auch als Podcast, kann man abonnieren, man kann das nachher lassen für alle, die heute nicht hierhin geschafft haben.
01:13:42: Ich möchte mich noch schnell bedanken beim Roland und bei Katarina vom Theater-Teufelhof und beim Raffi Winiger des Hotelteufelhofs, den sie möglich gemacht haben.
01:13:53: Und natürlich bei dir, Benny Huckel – der Soundtrack of his life!
01:14:10: Der letzte Song bei diesem Format ist meistens der Song, wie soll ich sagen?
01:14:15: Für die Beerdigung oder für die einsame Inseln.
01:14:18: Bei dir ist es ...
01:14:20: You two won!
01:14:22: Warum?
01:14:24: We won but we're not the same.
01:14:26: Nein, das ist von meiner Frau eine spezielle Song und war auch bei unserer Hochzeit ein wichtiger Bestandteil.
01:15:09: Danke.
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